Erste Einblicke in das „Halt-Stopp!-Programm“ der WABE-Kita Martin-Haller-Ring
Seit Anfang des Jahres findet in der WABE-Kita Martin-Haller-Ring ein wöchentliches Gewaltpräventionstraining statt. Die Kinder nennen den beliebten Kurs mit Trainerin Fatma vom Deutschen Ju-Jutsu Verband liebevoll ihr „Halt-Stopp!-Programm“.
In den vergangenen Monaten haben die Kinder im „Halt-Stopp!-Programm“ schon einiges gelernt: Zum Beispiel ihren Körper besser zu spüren und loszulassen. Mal im Sitzen, mal im Stehen, ganz leise oder auch ganz laut. Oder sie lernen ihre Gefühle zu zeigen: Fröhlich, traurig, wütend oder überrascht. Und zu erkennen, wie sich die anderen fühlen.
Die Kinder üben außerdem ihre persönlichen Grenzen und die Grenzen der anderen Menschen wahrzunehmen: Wenn es beim Spielen zu eng wird, lernen sie sich Platz zu verschaffen, ohne andere zu verletzen. Wenn ein Kind beim Spielen von einem anderen Kind zu fest gehalten wird, lernt es, Stopp zu sagen und sich zu befreien.
Mit dem Gewaltpräventionstraining will die WABE-Kita Martin-Haller-Ring Kinder frühzeitig für Gefahren wie Mobbing und Gewalt sensibilisieren. Zu den Trainingseinheiten gehören Bewegungsspiele, „Ringen und Raufen“ nach festgelegten Regeln, Einsatz von Sprache und Stimme zur Selbstbehauptung sowie Kurzgeschichten zum Mitdenken und Mitreden.
Gefördert wird das Projekt von der Elisabeth-Kleber-Stiftung Stiftung sowie der Stiftung Bildung. Letztere wirkt als Programmträgerin von „Menschen stärken Menschen – Chancenpatenschaften“ – gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.








