Wichtige Hinweise zum Coronavirus - Betreuungsangebote

Mittwoch, 27. Mai 2020

Liebe Eltern,

an dieser Stelle informieren wir Sie über neue relevante Entwicklungen im Zusammenhang mit unseren Betreuungsangeboten.

 

HAMBURG (Stand: 26.05.2020)
Es wird eine Notbetreuung in jeder Kindertageseinrichtung sichergestellt. Sie gilt für folgende Fälle:

  • Kinder mit einem dringlichen sozialpädagogischen Förderbedarf werden in den Kitas betreut
  • Die erweiterte Notbetreuung in den Kitas steht Eltern zur Verfügung, deren Tätigkeit für die Daseinsfürsorge und die Aufrechterhaltung der wichtigen Infrastrukturen oder der Sicherheit (zum Beispiel Polizei, Feuerwehr, Krankenhaus, Pflege, Eingliederungshilfe, Versorgungsbetriebe) notwendig ist
  • Kinder, die aus familiären Gründen auf eine Betreuung angewiesen sind
  • Kindern von Alleinerziehenden steht das Notbetreuungsangebot ebenfalls zur Verfügung
  • Kinder, die das fünfte oder sechste Lebensjahr vollendet haben und entweder in diesem oder im nächsten Jahr schulpflichtig werden
  • In begründeten Einzelfällen kann eine Betreuung auch in anders gelagerten individuellen Notlagen erfolgen. Die Darlegungspflicht, ob eine Betreuung unbedingt erforderlich ist, obliegt letztlich Ihnen als Eltern

Sofern ein Elternteil im Home-Office arbeiten kann, besteht im Grundsatz kein Anspruch auf Notbetreuung. Bei besonders gelagerten individuellen Notfällen und begründeten Einzelfällen kann im Ausnahmefall trotz Home-Office-Möglichkeit eine Notbetreuung erfolgen, wenn die Eltern dies darlegen.

Die weiteren Öffnungsschritte sehen vor (Pressemitteilung der BASFI vom 8. Mai 2020):

  • Bei positivem Verlauf kommen ab dem 4. Juni die viereinhalb- bis 5-jährigen Kinder zurück in die Kita. Außerdem können die jüngeren Geschwisterkinder von nun betreuten Kindern ebenfalls in die Kita kommen, damit für die betroffenen Familien eine praktikable Alltagsorganisation einkehren kann.
  • Bei weiterhin positivem Verlauf können voraussichtlich ab dem 29. Juni die 3- bis viereinhalbjährigen Kinder in die Kita zurückkehren.
  • Sobald die infektionshygienische Lage die Betreuung aller Kinder wieder zulässt, wird der eingeschränkte Regelbetrieb wieder aufgenommen. Es können dann alle Kinder in die Kita zurückkehren, allerdings muss die Betreuung gegebenenfalls noch flexibel angepasst werden. Sofern das Infektionsgeschehen es zulässt, kann somit vor Ende der Hamburger Sommerferien in diese Phase übergegangen werden. Alle Kinder könnten dann wieder in die Kita gehen – eventuell jedoch nicht gleichzeitig.

(Stand: 27.05.2020)

Hier finden Sie weitere Informationen für Hamburg: https://www.hamburg.de/kindertagesbetreuung-allgemein/13701524/coronavirus-elterninfo/https://www.hamburg.de/coronavirus/kita/

Informationen der BASFI zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten: https://www.hamburg.de/coronavirus/13874128/2020-04-23-basfi-corona-familienhilfe/ (Stand: 23.04.2020)

Elternaushang: Wichtige Informationen der BASFI für Eltern von Kita-Kindern (Stand: 12.05.2020)

 

SCHLESWIG-HOLSTEIN (Stand: 29.05.2020)

Ab dem 1. Juni bzw. 8. Juni 2020 geht die Kinderbetreuung in Schleswig-Holstein von der erweiterten Notbetreuung in den eingeschränkten Regelbetrieb über (weitere Informationen hier: https://schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/I/Presse/PI/2020/Corona/200527_schule_kita.html)

Konkret heißt dies:

  • Die Gruppengröße kann von zehn auf 15 Kinder erhöht werden.
  • alle Kinder mit heilpädagogischem bzw. Sprachförderbedarf sowie Vorschulkinder können wieder durchgehend im Rahmen der Öffnungszeiten betreut werden
  • Alle übrigen Kinder werden grundsätzlich tage- oder wochenweise im Wechsel betreut.
  • Die Notbetreuung wird fortgesetzt

Ausnahme: Sprechen Gründe des Infektionsschutzes oder organisatorische Gründe (insbesondere personelle oder räumliche) gegen den Eintritt in diese Regelung, dann können die zuständigen Behörden (Gesundheitsamt, Jugendamt, Heimaufsicht) entscheiden, dass die Gruppengröße auf zehn Kinder festgelegt bleibt und Kinder mit heilpädagogischem Förderbedarf bzw. Sprachförderbedarf und Vorschulkinder grundsätzlich auch tage- oder wochenweise im Wechsel und nicht durchgehend betreut werden.

Bereits ab dem 22. Juni soll der Regelbetrieb unter Auflagen und abhängig von der Evaluation der nun eintretenden Phasen und der infektionsepidemiologischen Gesamtsituation ermöglicht werden, allerdings mit der Möglichkeit für genehmigte Ausnahmen in der Woche bis zum 28. Juni. Spätestens zu Beginn der Sommerferien soll die Rückkehr in den Regelbetrieb flächendeckend erfolgt sein.

Für die Betreuung in Ganztagsschulangeboten gilt:

  • Seit dem 25. Mai 2020 sind – zunächst für die Präsenzjahrgänge – auch schulische Ganztags- und Betreuungsangebote möglich. Die jeweilige Ausgestaltung ist mit der Schulleitung und ggf. mit dem Schulträger abzustimmen.

Hier finden Sie weitere Informationen für Schleswig-Holstein: schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Allgemeines/allgemeines_node.html;jsessionid=A42E6C3E303FBC3AEB25557909D414ED.delivery1-master

schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/FAQ/Dossier/Kita.html

 

 

MECKLENBURG-VORPOMMERN (Stand: 18.05.2020)
Seit dem 25. Mai 2020 - bzw. nach der Übergangswoche am 2. Juni - wird der eingeschränkte Regelbetrieb in den Kitas ausgebaut. Die Kinder von voll Berufstätigen sollen dann im Umfang von 6 Stunden die Kitas besuchen können. 

(Stand: 18.05.2020)

Hier finden Sie weitere Informationen für Mecklenburg Vorpommern: www.regierung-mv.de/Landesregierung/wm/Aktuelles--Blickpunkte/Wichtige-Informationen-zum-Corona%E2%80%93Virus

https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/sm/Service/Corona/Kindertagesf%C3%B6rderung/

 

BUNDESLANDÜBERGREIFENDER AUSSCHLUSS VON DER BETREUUNG
Weiterhin gilt, unabhängig von der Berufsgruppe der Eltern, dass Kinder mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung sowie Kinder, für die behördlich Quarantäne angeordnet ist, nicht an der Notbetreuung teilnehmen dürfen.

WABE e.V. steht in engem Austausch mit den zuständigen Behörden und Gesundheitsämtern. Sobald sich Neuerungen ergeben, informieren wie Sie. 

 

ALLGEMEINE KONTAKTREGELUNGEN

Am 6. Mai 2020 verständigten sich die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder auf einheitliche Regeln für ganz Deutschland, die bis voraussichtlich 5. Juni gültig bleiben. Diese beinhalten u.a. (weitere Maßnahmen und Informationen finden Sie hier) (Stand: 06.05.2020)

  • in der Öffentlichkeit einen Mindestabstand von 1,5 Metern
  • eine Maskenpflicht in bestimmten öffentlichen Bereichen


Hilfreiche Informationen für Sie

Viele nützliche Informationen haben wir Ihnen hier übersichtlich zusammengestellt: DOWNLOAD

Video: Coronavirus für Kinder erklärthttps://vimeo.com/397442661

Bilderbuch/-geschichte: Corona-Krise verstehen von Ursula Leitl

Hygienetipps für Kids gibt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: https://www.bzga.de/infomaterialien/kinder-und-jugendgesundheit/ganz-einfach-gesund-bleiben-tipps-fuer-das-hygieneverhalten-1/

Schau hin: Digitaler Elternabend: (K)ein Kinderspiel – Zu Hause wegen Corona! Mitschnitt hier verfügbar: https://www.youtube.com/watch?v=rAX8eQZZWQ8&feature=youtu.be (Stand: 22.03.2020)

Informationen des Bundesfamilienministeriums zu finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten: Hier finden Familien Hinweise zu Lohnersatz wegen Schul- und Kitaschließung, dem Notfall-KiZ (Kinderzuschlag), Kurzarbeitergeld sowie dem vereinfachten Zugang zur Grundsicherung: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/corona-pandemie/finanzielle-unterstuetzung (Stand: 23.03.2020)

Informationen der BASFI zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten: https://www.hamburg.de/coronavirus/13874128/2020-04-23-basfi-corona-familienhilfe/ (Stand: 23.04.2020)

Beratungsangebote finden Kinder, Jugendliche, Familien hier (Stand: 31.03.2020):

  • Kinder- und Jugendtelefon/„Nummer gegen Kummer“ (116 111 oder www.nummergegenkummer.de)
  • JugendNotmail (jugendnotmail.de)
  • Elterntelefon (0800 111 0550)
  • Elternberatung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V. (bke.de)
  • jmd4you (jmd4you) für junge Menschen mit Migrationshintergrund
  • Informationsangebote für junge Eltern (elternsein.info)
  • Hilfetelefon „Schwangere in Not“ (0800 404 0020)
  • Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ (08000 116 016, online unter www.hilfetelefon.de) für Erst- und Krisenunterstützung (rund um die Uhr, in 18 Sprachen)
  • Telefonseelsorge (0800 1110111 / 0800 1110222)
  • Informationen der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie: https://www.dgvt.de/fileadmin/Aktuell/Corona_-_Hilfen_und_Anlaufstellen_in_einer_Ausnahmesituation.pdf
  • eine Übersicht mit vielen Beratungs- und Hilfsangeboten finden Sie beim Zentrum Frühe Hilfen: https://www.elternsein.info/beratung-anonym/anonym-kostenlos/corona-zeiten-beratung-jetzt-fuer-eltern/
  • zum Famlienwegweiser der Stadt Hamburg gelangen Sie hier
  • Anlässlich des Tages der gewaltfreien Erziehung bieten Hamburger Erziehungsberatungsstellen am 30. April einen „Tag des offenen Telefons“ an. Eine Übersicht über die telefonische Erreichbarkeit der Beratungsstellen finden Sie hier. (Stand: 29.04.2020)

Angebot der Hamburger Schulbehörde für Eltern (Stand: 31.03.2020): 

  • Corona-Sorgen-Telefon (040 428 12 8209  /  040 42812 8219  /  040 42812 8050)

 

Die wichtigsten Kontaktdaten

für HAMBURG
Infohotline Hamburg: 040 – 42 82 84 000 tgl. 07:00 – 19:00 Uhr
Patientenberatung Hamburg: 040 – 20 22 99 222 (bei spezifischen medizinischen Anliegen)
Arztruf Hamburg: 116117 (bei Verdacht auf Infektion nach Reise oder Kontakt mit erkrankter Person)
Aktuelle Informationen finden Sie stets unter www.hamburg.de/coronavirus

für SCHLESWIG-HOLSTEIN 
Infohotline Gesundheitsministerium Schleswig-Holstein: 0431 - 797 000 01
Patientenberatung Schleswig-Holstein: 0800 011 77 22 (bei spezifischen medizinischen Anliegen)
Arztruf Schleswig-Holstein: 116117 (bei Verdacht auf Infektion nach Reise oder Kontakt mit erkrankter Person)
Aktuelle Informationen finden Sie stets unter www.schleswig-holstein.de

für MECKLENBURG-VORPOMMERN
Infohotline Mecklenburg Vorpommern: 030 - 346 465 100, Mo.-Do. 08:00 – 18:00 Uhr, Fr. 08:00-12:00 Uhr
Patientenberatung Mecklenburg Vorpommern: 0800 011 77 22 (bei spezifischen medizinischen Anliegen)
Arztruf Mecklenburg Vorpommern: 116117 (bei Verdacht auf Infektion nach Reise oder Kontakt mit erkrankter Person)
Aktuelle Informationen finden Sie stets unter www.regierung-mv.de

Darüber hinaus können Sie sich bei konkreten einrichtungsbezogenen Fragestellungen wie immer gerne an uns wenden unter 040-303-909-6 oder per E-Mail unter info@wabe-hamburg.de

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