Internationale Schule in Pinneberg feiert 5. Geburtstag

Donnerstag, 9. September 2021

Mit 13 Schülerinnen und Schülern gestartet – heute sind es mehr als 220 aus 45 Nationen „Do school differently“, also: Schule anders machen – das ist der Leitspruch des International School Campus (ISC) in Pinneberg. Seit mittlerweile fünf Jahren macht der ISC Schule anders und ergänzt damit das Bildungsangebot sowohl für Pinneberg als auch für die gesamte Metropolregion Hamburg.

Persönlichkeit steht an erster Stelle
Das Besondere am Konzept der internationalen Schule liegt darin, dass die Ausbildung der Persönlichkeit an erster Stelle steht. „Bei uns geht es darum, die Welt zu entdecken, genauso aber auch zu sich selbst zu finden sowie ein sozial erfülltes Leben in Gemeinschaft zu führen“, sagt Brian P. Couch, Geschäftsführer des ISC. Das erreicht der ISC durch eine enge Verbindung der Lehrerinnen und Lehrer zu ihren Schülerinnen und Schülern. Fortschrittliche Methoden wie projektbasiertes und sozial-emotionales Lernen machen im Unterrichtsalltag den Unterschied. Dazu kommt die sprachliche Ausbildung. Englisch ist die Hauptsprache am ISC. Daneben werden Deutsch auf mutter- und fremdsprachlichem Niveau sowie Spanisch als weitere Fremdsprache gelehrt.

Am 5. August 2016 war der ISC mit 13 Schülerinnen und Schülern an den Start gegangen. Heute ist die Zahl auf mittlerweile 220 junge Menschen aus 45 Nationen angewachsen. Von Beginn an bestand die Schulgemeinschaft sowohl aus Schülerinnen und Schülern, die aus Pinneberg und dem Umland kommen, als auch aus Kindern internationaler Familien, die für eine bestimmte Zeit – meist aus Berufsgründen – in der Hamburger Metropolregion leben.

Von der Motivation, sich stetig weiterzuentwickeln
„Vielfalt und Anpassungsfähigkeit an eine sich stetig verändernde Welt nehmen einen wichtigen Stellenwert für unsere Schule ein“, erklärt Couch. „Wir geben alles dafür, dass unsere Schülerinnen und Schüler einen wertschätzenden Blick auf andere einnehmen und motiviert sind, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln.“

Vielfältig ist auch die Lehrerschaft. 29 Lehrerinnen und Lehrer aus acht Nationen unterrichten am ISC. Schulleiter ist seit vier Jahren Wayne May aus Mississippi in den USA, der zuvor 17 Jahre an der Internationalen Schule in Frankfurt unterrichtet hatte. In den zurückliegenden fünf Jahren hat die internationale Schule ihr anfängliches Lernangebot für die Klassenstufen 1 bis 6 auf die vollen Stufen 1 bis 12 ausgedehnt. Nach der erfolgreichen Zertifizierung als IB-World-Schule haben zum Ende des letzten Halbjahres im Juni 2021 die ersten 14 Schülerinnen und Schüler das International Baccalaureat (IB) am ISC nicht nur geschafft, sondern mit 35 Punkten den weltweiten IB-Durchschnitt sogar deutlich übertroffen. Das IB ist ein dem Abitur entsprechender international anerkannter Schulabschluss.

Erfolgsgeschichte – auch in der Corona-Krise
„Wir können definitiv von einer Erfolgsgeschichte sprechen“, sagt Couch. „Auch wenn wir mit der Corona-Pandemie keine einfachen Bedingungen hatten, sind wir dank des engagierten Einsatzes auf Lehrer- und Schülerseite sowie unserer etablierten digitalen Infrastruktur sehr gut durch die Krisenzeit gekommen.“

Deshalb könnten jetzt alle Zeichen auf „Weiter so“ stehen. Doch eine Änderung kündigte Couch zum fünften Geburtstag schon einmal an: Die Schule bekommt einen neuen Namen. „WABE International School“ wird ab dem Schuljahr 2022/23 zur offiziellen Bezeichnung der Schule.

Auf dem Weg zu einem neuen Namen
„Damit zeigen wir, dass wir bei uns angekommen sind“, so Couch. „Wir wissen, wer wir sind und wer wir sein wollen.“ Der Hamburger Bildungsträger WABE ist seit Beginn an Träger der internationalen Schule. Bis vor fünf Jahren war der Verein auf Kitas spezialisiert. Mit dem ISC kam dann erstmals ein schulisches Angebot dazu.

„Die gemeinsame DNA der WABE-Kitas und der internationalen Schule sind Werte wie Diversität und gegenseitiges Vertrauen, Achtsamkeit und Resilienz, soziale Verantwortung und Teilhabe genauso wie das Bestehen auf einen hohen Qualitätsanspruch“, erläutert Couch.

Den Aspekt der Teilhabe greift die internationale Schule auch bei der Umbenennung auf. Der neue Name steht fest. Wie aber das neue Logo und das Schul-Maskottchen aussehen und welche Marketing-Artikel es geben soll – das werden Schülerinnen und Schüler, das Lehrerkollegium und die Eltern gemeinsam im Laufe des kommenden Jahres erarbeiten und entscheiden.

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